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Plazenta-Heilmittel

Seit der Einrichtung von Nabelschnurbänken zeigt sich, daß die Fachdiskussion über Plazentaheilmittel wie Nabelschnurblut und Stammzellen vor allem von der Gentechnik geführt wird. Dabei ist die Anwendung von homöopathischen wie pharmazeutischen Plazentaheilmitteln ganz in den Hintergrund getreten. Obwohl auch heute noch die verschiedensten Plazentaprodukte für jedermann in der Apotheke erhältlich sind, werden diese nicht als solche erkannt. Denn der Handel hat sie mit appetitlicher klingenden Namen umschrieben, weil er die Nachgeburt für den modernen Menschen als „eklig" betrachtet.




pharmazeutische Produkte werden auch aus Placenta hergestellt

Stimmt dieses Urteil heute wirklich noch? Hebammen und Ärzte werden von den Müttern oft schon in der Schwangerschaft gefragt, was mit der Plazenta ihres Kindes passieren wird. Die Mentalität, sie nach der Geburt auf den Müll zu werfen, ist bei den Eltern heute kaum noch verbreitet. Ganz im Gegenteil: Viele Eltern verstehen die Entsorgung ihrer Plazenta als Enteignung oder sogar Mißachtung der Person ihres Kindes. Denn die Plazenta ist ein Organ des Kindes, das die Ernährung, die Sauerstoffversorgung und die Entsorgung von Schadstoffen vor der Geburt übernommen hat. Erfährt dieser Teil des Kindes genug Würdigung, wenn man ihn zu Müll erklärt?




Plazenta oder Mutterkuchen

Eltern suchen hier nach neuen Wegen. Wenn wir in der Geschichte suchen, dann finden wir die deutsche Bezeichnung für die Plazenta als „Mutterkuchen". Dieses altdeutsche Wort drückt sowohl die vorgeburtliche Funktion der Ernährung des ungeborenen Kindes, wie auch die nachgeburtliche Verarbeitung durch Backen oder Kochen (= Kuchen) der Plazenta aus. So sind heute die alten Volksheilmittel „Plazenta-Pulver" und „Plazenta-Essenz" fast in Vergessenheit geraten. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts dagegen waren sie noch in jedem Haushalt und in jeder Apotheke vorrätig. Unsere Großeltern kannten die Hausmittel, die aus dem Mutterkuchen eines Kindes hergestellt wurden, noch!




Plazentapulver in der alten Volksheilkunde

Seit 1990 etwa kursieren wieder die alten Rezepte von Plazentasalben und Plazentahomöopathie in der Bevölkerung. Frauen, Ärzte und Hebammen suchen Informationen über die Anwendung von Plazentaheilmitteln. Heilpraktiker erkennen zunehmend die Plazentaheilmittel als wirkungsvolle komplementär-medizinische Therapeutika für Mütter, Kinder und alte Menschen. Einige wenige Heilmittelbetriebe in Deutschland bieten seit über 50 Jahren Plazentaheilmittel auf dem Arzneimittelmarkt an. Doch die Rohstoffbeschaffung macht immer wieder Schwierigkeiten: Wem gehört das Organ Plazenta? Wer darf über sie verfügen? Sind die Rohstoffe der verarbeitenden Heilmittelbetriebe frei von Krankheitserregern? Wollen die Verbraucher überhaupt Produkte aus tierischen Plazenten benutzen? Hier bieten die individuell herzustellenden Heilmittel aus der eigenen Plazenta eine Alternative, ähnlich wie die Eigenblutspende vor Operationen. Denn die Plazenta wird ihrem Eigentümer, dem Kind selbst nicht schaden. Sogar der Mutter und den Großeltern kann sie Heil bringen.




Plazenta-Pulver zur Salbenherstellung

Auch Ärzte, Heilpraktiker und Hebammen haben in den letzten zehn Jahren Erfahrungen mit der Therapie mit „Plazenta humana" gesammelt, so daß eine Revision notwendig geworden ist. Wenn wir diese mit den Erfahrungen der Eltern und Großeltern zusammentragen, könnte vielleicht das eine oder andere Rezept aus alten Tagen gerettet werden. Deshalb soll mit dem Buch "Heilmittel aus Placenta" (ISBN 3-8311-4354-4), die Diskussion des Volksheilmittels Plazenta angeregt werden.

Es beinhaltet 15 Rezepte um Globuli, Salben und Essenzen aus dem Mutterkuchen herzustellen und anzuwenden.




Heilmittel aus Plazenta




Plazenta-Nosoden

Mit der Plazenta-Auto-Nosode hat man ein individuelles homöopathisches Mittel zur Verfügung. Bereits aus einem kleinen Stückchen der eigenen Plazenta kann ein homöopathisches Arzneimittel hergestellt werden - eine Plazenta-Auto-Nosode. "Auto" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "selbst" und wird hier verwendet, weil der Ausgangsstoff für das homöopathische Mittel vom Patienten selber stammt. Als "Nosode" werden homöopathische Mittel bezeichnet, die aus menschlichen oder tierischen Ausgangsstoffen hergestellt werden - hier aus dem Gewebe der Plazenta.

Weitere Hinweise und Bestellformulare zur Herstellung von Plazenta-Nosoden bei verschiedenen Apotheken finden sie in der Linkliste. Eine ausführlichere Behandlung des Themas finden Sie in der Veröffentlichung "Heilmittel aus Plazenta", erhältlich in folgenden Sprachen.




Plazenta-Nosoden-Herstellung

Übersetzungen

deutsch english francais italiano
Heilmittel aus Plazenta Placenta: The Gift of Life Le Placenta, rituels et usages thérapeutiques Rimedi Placentari per l'Autocura
ISBN 3-8311-4354-4 ISBN 978-1-89-044640-6 ISBN 978-2-36105-002-3 ISBN 88-901769-0-3
       



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